{"id":573,"date":"2013-10-04T09:51:53","date_gmt":"2013-10-04T09:51:53","guid":{"rendered":"http:\/\/smartarea.comlounge.dev\/?p=573"},"modified":"2014-07-03T08:21:08","modified_gmt":"2014-07-03T08:21:08","slug":"erster-regelbarer-ortsnetztransformator-in-aachen-geht-in-betrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smartarea.de\/en\/erster-regelbarer-ortsnetztransformator-in-aachen-geht-in-betrieb\/","title":{"rendered":"Erster regelbarer Ortsnetztransformator in Aachen geht in Betrieb"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Ausbau der erneuerbaren Energien, die verst\u00e4rkte dezentrale Einspeisung sowie die Eigenerzeugung durch Endverbraucher ver\u00e4ndern die Anforderungen an die Stromversorgungsnetze: So m\u00fcssen die Ortsnetze, also die Verteilungsnetze, f\u00fcr eine schwankende Einspeisung sowie eine Einspeisung und Entnahme zugleich ert\u00fcchtigt werden.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Im Rahmen des Forschungsprojektes Smart Area Aachen nimmt nun die STAWAG, Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, den ersten regelbaren Ortsnetztransformator in Aachen in Betrieb und testet ihn in einem Feldversuch. Der neue Transformator hat weitreichende M\u00f6glichkeiten zur Spannungsregelung und kann so einen weiteren, teuren Netzausbau vermeiden helfen bzw. zeitlich nach hinten schieben.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Monaten werden noch vier weitere Modelle in Betrieb genommen, bis Ende 2014 sollen dann insgesamt acht regelbare Ortsnetztransformatoren in Aachen realisiert sein. Hierf\u00fcr eignen sich besonders Standorte mit einer hohen Einspeisung von Solar- oder Windenergieanlagen.\u00a0Ziel des Feldversuches ist es, die Spannungsregelung mit dem Ortsnetztransformator weiter zu optimieren sowie die Funktion des Transformators in verschiedenen Anwendungsf\u00e4llen zu untersuchen. Dazu werden mithilfe von Sensoren Messungen an verschiedenen Stellen im Ortsnetz durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Zum Forschungsprojekt Smart Area Aachen<\/strong><\/p>\n<p>Smart Area Aachen hat sich zum Ziel gesetzt, den Aufbau, den Betrieb und die Erforschung eines \u201eSmart Grid\u201c, also eines intelligenten Stromnetzes im Stadtgebiet Aachen, umzusetzen.<\/p>\n<p>Neben der STAWAG als Konsortialf\u00fchrer sind weitere zw\u00f6lf Partner aus Industrie und Forschung am Projekt beteiligt, die gemeinsam Komponenten, Betriebs- und Netzplanungskonzepte entwickeln und im Stromnetz der STAWAG in Aachen testen. Industriepartner sind ABB, BET, KISTERS, Nexans, MR, PSI und SAG. Erg\u00e4nzend begleiten VDE|DKE, aus der Forschung die RWTH Aachen mit den Instituten IFHT und IAEW und dem An-Institut FGH sowie die TU Dortmund mit dem Institut ie\u00b3 das Vorhaben.<\/p>\n<p>Das Projekt gliedert sich in die Verbundprojekte \u201eIntelligente Ortsnetzstationen\u201c, \u201eSpannungsqualit\u00e4t\u201c, \u201eKommunikationsinfrastruktur\u201c, \u201eNetzzustandsprognose\u201c, \u201eStromnetzplanung\u201c und \u201eInstandhaltung\u201c. Diesen Verbundprojekten \u00fcbergeordnet ist eine Begleitforschung, die sich der Koordination und dem Transfer zwischen den Verbundprojekten sowie Standardisierungs- und Normungsfragen und der Verwertung der erhaltenen Erkenntnisse widmet.<\/p>\n<p>Die ersten Projekte des thematischen Verbunds \u201eSmart Area Aachen\u201c haben ihre Arbeit Mitte letzten Jahres aufgenommen und laufen jeweils rund vier Jahre. Das Gesamtvolumen betr\u00e4gt zehn Millionen Euro, das knapp zur H\u00e4lfte vom Bundeswirtschaftsministerium gef\u00f6rdert wird. Die bearbeiteten Handlungsfelder werden auch im Energiekonzept der Bundesregierung genannt: \u201eLeistungsf\u00e4hige Netzinfrastruktur f\u00fcr Strom und Integration erneuerbarer Energien\u201c.<\/p>\n<p>Bild:\u00a0v. li.: Dr. Thomas Smolka (Maschinenfabrik Reinhausen GmbH); Oberb\u00fcrgermeister Marcel Philipp; Prof. Dr.-Ing. Armin Schnettler (RWTH Aachen), Dr. Peter Asmuth (STAWAG); Copyright: Heike Lachmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ausbau der erneuerbaren Energien, die verst\u00e4rkte dezentrale Einspeisung sowie&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[11,7],"tags":[],"class_list":["post-573","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archive","category-news"],"acf":[],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smartarea.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/573","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/smartarea.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smartarea.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smartarea.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smartarea.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=573"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/smartarea.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/573\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smartarea.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=573"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smartarea.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=573"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smartarea.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=573"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}